| [ Eucharistia ] |
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| Christkatholische Messliturgie mit slavischen Melodien nach orthodoxer Tradition |
| (bearbeitet von Peter Vitovec)
Voces Laudis (Bistumschor der Christkatholischen Kirche der Schweiz), Sängerinnen und Sänger des Schweizer Romanos-Chors und des Chors Stevan Mokranjac Liturgen: Urs von Arx, Klaus Wloemer, Klaus-Heinrich Neuhoff Quartette: Isabel Schau, Helene Ringgenberg, Carole Soland, Brigitte Scholl, Klaus-Heinrich Neuhoff, Ulrich Hossbach, Frank Hentschel, Klaus Wloemer, Beat Senn Leitung: Helene Ringgenberg aufgenommen im Frühjahr 2004 |
| Aus dem Vorwort von Urs von Arx:
"In den vergangenen Jahren sind ostkirchliche Liturgie und Musik über einen Kreis von Spezialisten hinaus zunehmend bekannt geworden, nicht zuletzt auch im Zusammenhang mit der Entstehung von orthodoxen Diasporagemeinden in westeuropäischen Ländern. Das Interesse an östlicher Kirchenmusik - und zwar in der Regel an den slawischen Traditionen, wie sie etwa in den russischen, serbischen und bulgarischen Kirchen gesungen werden - bezeugen aber auch grössere und kleinere Chöre, in denen sich Sängerinnen und Sänger zusammenfinden, die nicht einer orthodoxen Kirche angehören und sich dennoch ostkirchlicher Musik widmen. Sie sind hier auf etwas gestossen, das sie für ihre eigene Frömmigkeit nicht mehr missen möchten: eine Wort und Musik zusammenschließende, in die Tiefe führende Weise der Anbetung Gottes, die den ganzen Menschen ergreift. Ostkirchliche Musik als gesungenes Wort hat ihren primären Ort in der Liturgie der orthodoxen Kirchen. Immer wieder wird solche Musik aber auch für westliche Gottesdienste gewünscht und eingesetzt. Das kann auf verschiedene Weise geschehen. Wo gelegentlich liturgische Stücke aus dem ostkirchlichen Repertoire, in welcher Sprache auch immer, im Rahmen eines nicht-byzantinischen Gottesdienstes gesungen werden, bedarf es solider liturgiegeschichtlicher Kenntnisse und eines sicheren stilistischen Empfindens, damit nicht ein letztlich unerträglicher Mischmasch entsteht; ja man kann darüber streiten, ob eine derartige Übernahm ostkirchlicher Musik überhaupt tunlich ist. Was hier vorliegt, zielt in eine andere Richtung. Liturgische Struktur und Texte einerseits und musikalischer Ausdruck andererseits entstammen je einem anderen Bereich (mit letztlich doch gemeinsamer Wurzel). Im einen folgt diese Ausgabe - bis auf geringfügige Änderungen, die sich aus Gründen der Singbarkeit aufdrängen - der offiziellen Messliturgie der Christkatholischen Kirche der Schweiz; einer Liturgie also, die westlichen Traditionen verpflichtet ist. Der musikalische Ausdruck ist geprägt von Weisen, wie sie sich im slawischen Bereich der orthodoxen Kirchen herausgebildet haben; diese sind dem westeuropäischen zugänglicher als das, was in den griechischen oder gar in den orientalischen Kirchen gesungen wird." |
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